Aktuelles

20. Oktober 2016
Dem Verein Das Leid der Vermehrerhunde wird in Berlin der
Deutsche Tierschutzpreis 2016 verliehen.
Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und werden weiterhin für diese gequälten Hunde kämpfen!

Sehr geehrte Frau Hertel, sehr geehrte Frau Gundlach, sehr geehrter Herr Minister Schmidt, sehr geehrter Herr Präsident Schröder, sehr geehrte Damen und Herren der Jury und lieber Follower,

wir vom Verein „Das Leid der Vermehrerhunde“ freuen uns sehr über diese Ehrung, ist sie doch eine Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind.

Viele Menschen sind entsetzt und wütend über die zahllosen Transporte, mit denen kranke und viel zu junge Welpen quer durch Europa zu gutgläubigen Menschen gekarrt werden – wenn sie denn die Fahrt ohne Wasser und Futter überleben. Diese Welpen, die bei ihren neuen Besitzern oft nur wenige Tage überleben, bekommen in den Medien viel Aufmerksamkeit, ihre Eltern nur wenig.

Unser Verein hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, auf das furchtbare Schicksal der Elterntiere, der Vermehrerhunde, aufmerksam zu machen. Diese Hündinnen und Rüden vegetieren ihr gesamtes Leben lang in dunklen Betonverschlägen dahin und dienen nur einem Zweck: ständig, bis zu dreimal im Jahr, Welpen für einen gierigen und geizigen Markt zu produzieren.

Wir sorgen dafür, dass diese gequälten Lebewesen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Wir betreiben Aufklärung über die Machenschaften skrupelloser und ausschließlich profitorientierter Vermehrer und melden sie den Behörden. Wir berichten über Vermehrerhunde, die unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden, die keine tierärztliche Versorgung bekommen und bis zu ihrem letzten Atemzug brutal ausgebeutet werden. Krankheiten und physische und psychische Beeinträchtigungen sind bei diesen Hunden an der Tagesordnung.

Wir sind der Ansicht, dass der entsetzliche Handel mit todkranken Billigwelpen von der Käuferseite her ausgetrocknet werden muss. Erst wenn auch der letzte Käufer verstanden hat, dass Geiz beim Kauf eines Welpen nicht geil ist, sondern unendliches Leid bei Tier und Mensch verursacht, ist unsere Aufgabe erfüllt.

Die Vermehrerhunde dürfen nicht ein vertuschtes, nur hinter vorgehaltener Hand diskutiertes Thema sein. Die Verleihung des Deutschen Tierschutzpreises 2016 sehen wir als Verpflichtung an, unsere Aufklärungsarbeit noch zu verstärken.

Darum unsere Bitte, helfen Sie mit, dieses Leid zu verhindern, indem sie Freunde, Verwandte und Nachbarn aufklären. Unterstützen Sie unsere Arbeit für die Vermehrerhunde. Sie sind bei allem Bösen, das Ihnen Menschen antun, wunderbare Geschöpfe, die still leiden. Wir geben ihnen eine Stimme und verneigen uns in Ehrfurcht vor ihnen.

Das Leid der Vermehrerhunde e.V.

Der Vorstand

Laudatio zum 1. Preis von Herrn Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes

 

Die Welpenmafia - Wenn Hunde nur noch Ware sind

Am 19.02.2013 fand in Hamburg der Pressetermin zur Buchveröffentlichung
-Die Welpenmafia- Wenn Hunde nur noch Ware sind- statt.


Hintere Reihe, von links nach rechts: Elfi Störmann von das Leid der Vermehrerhunde, Birgitt Thiesmann von Vier Pfoten e.V., Christopher Posch mit einer ehemaligen Zuchthündin auf dem Arm, Gerda Melchior (Autorin), Volker Schütz (Autor), Heike Beuse von Zuflucht für Hunde e.V./Absolout Hund, Antje Hentze von Passion4dogs.
Untere Reihe, von links nach rechts: Nina Weist von Austrangiert und Abgeschoben e. V. mit ihren Vermehrerhunden, Maike Payne von Ausrangiert und Abgeschoben e.V. mit Stine(ehemalige Zuchthündin), Jennifer Regenbrecht von das Leid der Vermehrerhunde.

Durch einen Klientenfall ist der Fernsehanwalt Christopher Posch auf das Thema Hundehandel aufmerksam geworden. Nach ausgiebigen Recherchen hat er sich entschlossen, zusammen mit Gerda Melchor und Volker Schütz (CO-Autoren), sowie Birgitt Thiemann (Vier Pfoten, München) ein Buch darüber zu schreiben. Dieses Buch präsentierte Christopher Posch am 19.02.2013 in Hamburg.

Die Gruppe "das Leid der Vermehrerhunde" (http:/www.leid-der-vermehrerhunde.de/) wurde angesprochen und gebeten, sich mit Informationen, Fotos, etc. einzubringen, was gerne gemacht wurde, denn das Ziel von dem Team "das Leid der Vermehrerhunde" ist die Aufklärung der Öffentlichkeit.

Weiterhin wirkte der Tierschutzverein "AuA Ausrangiert und Abgeschoben" die sich der ausrangierten Zuchthündinnen und Rüden annimmt an dem Buch mit.

In dem Buch geht es um die skrupellosen Hundehändler vielfach auch bekannt als Kofferraum - oder Parkplatz Verkäufer.

Leider wird dieser Hundemafia durch die Geiz ist Geil Mentalität der Verkauf sehr einfach gemacht. Nur sieht kaum einer das Elend der Tiere welches hinter dieser Mentalität steht.

Die Vermehrerhündinnen müssen Nonstop Welpen produzieren und werden in kahlen Betonbuchten gehalten, viele kennen kein Sonnenlicht oder haben überhaupt schon mal Gras unter ihren Füßen gespürt.
Die Welpen werden den Müttern viel zu früh weggenommen und werden oftmals sehr sehr krank verkauft. Oftmals sterben diese Welpen in den neuen Familien. Die Welpen sind nicht geimpft und sterben u.a. an Parvoivose, Staupe etc.. Für den Käufer besteht die Gefahr das schon vorhandene Hunde von den Welpen angesteckt werden.
Weiterhin sind die Welpen nicht sozialisiert und die wenigen die überleben, haben einen schweren Start ins Leben.

"Das Leid der Vermehrerhunde" betreibt eine schonungslose Aufklärungsarbeit um auf das Elend der ausgebeuteten Hündinnen und Rüden aufmerksam zu machen.

Uns ist ein Anliegen viele Menschen zu erreichen und ihnen aufzuzeigen, was sie mit dieser Geiz ist Geil Mentalität unterstützen. Sie unterstützen pures Elend.

Oftmals hören wir die Aussage, "der arme Welpe, den kaufe ich, weil er mir ja so Leid tut". Dem ist entgegen zu setzen, das Mitleid ein schlechter Berater ist. Mit diesem Mitleid unterstützen Sie nur diese kriminellen Machenschaften.

Nur wenn keiner mehr einen Hund von solchen Vermehrern kauft, nur dann kann dieses System zusammen brechen.

Wir möchten an dieser Stelle erneut auf das Buch aufmerksam machen und können es nur empfehlen. In diesem Buch können die Leser u.a auch erfahren wie man unseriöse Hundeverkäufer von seriösen unterscheiden kann.

Der Kaufpreis dieses Buches liegt bei 19,99 Euro und der Erlös fließt in den Tierschutz.

Über diesen Link kann das Buch bestellt werden.

 

01.02.2013

Die neue Website geht an den START!
Nach langen Überlegungen und Telefonaten habe ich mich nun doch entschlossen, mein Webdesign grundlegend zu verändern. Nach fast 4 Jahren Internetpräsenz war es mal Zeit für ein neues Gesicht!!!
Schlussendlich hat sich Ingrid Heinisch angeboten, sich meiner Site anzunehmen.
Und hier ist es nun: DAS RESULTAT!!!!
Ingrid, ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mit so viel Liebe und Fachkenntnissen das umgesetzt hast, was ich mir vorgestellt habe. Ich weiß, es war nicht immer ganz einfach, denn es sind sehr viele Hundegeschichten samt Bilder, die ebenfalls mit eingebaut werden mussten. Aber dennoch hast du es geschafft.

Das Ergebnis find ich Klasse und ist sehr ansprechend!!!! Ein großes DANKE also an www.fotoandweb.de / Ingrid Heinisch.

Wir werden weiterhin versuchen, für Sie immer aktuell zu sein und Sie über alles rund um „Das Leid der Vermehrerhunde“ zu informieren. Ich freue mich auf Euer Feedback in meinem neuen Gästebuch.

29.01.2013

Jascha kämpft um sein Leben.....
Das Leid ist nicht mehr zu ertragen..... man fühlt sich so ohnmächtig...
Für Jascha brauchen wir alle verfügbaren Schutzengel! Ein ehemaliger "Zuchtrüde" ist gestern der Vermehrerhölle entkommen und kämpft um sein Leben.
Der schwer verletzte Rüde schaffte es mit unserer Hilfe in eine Tierklinik. Sein abgemagerter Körper ist mit Wunden übersät, er hat hohes Fieber und ist in einem erschreckend schlechten Allgemeinzustand. Eine faustgroße Geschwulst finden die Ärzte am linken Vorderlauf.
Wir hoffen, dass er die nächsten Tage überlebt. Auf jeden Fall soll er nicht als eine anonyme Nummer sterben - darum gaben wir ihm den Namen Jascha - der Lebende.
Für Jascha wird alles Erdenkliche getan - er ist wahrscheinlich das erste Mal nach langer Zeit wieder schmerzfrei. Wie die Diagnose auch lauten wird, wir erhoffen für Jascha noch eine kleine Weile, in der er einfach glücklich sein darf.

Lesen Sie hier, wie es mit Jascha weitergeht: Unfassbar und doch Realität.... Jascha steht für viele Hunde, die Qualen erleiden, "damit Geiz ist geil" Bestand hat. Jeder der sich einen "billig" Welpen holt, sollte sich die Geschichte von Jascha jeden Tag anschauen und sein Bild vor Augen halten.
Denn IHR seid es, die dazu beitragen, dass es Vermehrer gibt und die Elterntiere EURES geliebten Hundes vielleicht sogar eben solches Leid erfahren.
Hart? Unverschämt?
Sicher nicht so sehr, wie das Leid und die Qualen vieler "Vermehrerhunde"....

06.Mai 2012 POLENMARKT IN LEMBECK

Ja, sie haben richtig gelesen!!! Man braucht nicht bis nach Polen fahren, um einen Massenvermehrerwelpen zu kaufen. Welpenstube Winkel und 3 andere Hundehändler sind auf dem Tiermarkt in Lembeck auch dieses Jahr wieder mit dabei… und wahrscheinlich werden sie wieder ausverkauft sein!
Sehr bedrückende Bilder vom Tiermarkt, auch wenn der Tiermarkt in Lembeck seit Jahrzehnten Tradition ist. "Hunde to go"... ein weiterer schlimmer Beleg für die fortschreitende Verblödung unserer "Geiz-ist-geil" Gesellschaft. Gibt es denn keine rechtliche Handhabe, dem Winkler und vergleichbaren Leuten beizukommen? Ist diese "Menscherei" ("Schweinerei" wäre eine Beleidigung für die Schweine) noch woanders zu finden, oder nur in Lembeck? Sicher ist doch, das die Stadt dafür zuständig ist - und der Tierhandel in dieser Form verboten werden sollte.

Man sieht auf den Bildern Meideverhalten ohne Ende, gestresste Gesichtsausdrücke und teilweise massive Zahnfehlstellungen. Den ganzen Tag waren die Hunde der Kälte ausgesetzt, hatten keine Rückzugsmöglichkeit. Die Hunde bekamen den ganzen Tag nichts zu Fressen, um die Käfige sauber zu halten.
Viele Hunde wurden hochgereicht und wildfremden Menschen in den Arm gedrückt. Damit nicht genug. Sie wurden gemustert, ob alles dran ist, wie ein Fernseher.

Die Situation mit dem Kind hat was von Russisches Roulette. Ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass diese Hunde vernünftig sozialisiert wurden und wenn man dann bedenkt, dass Überbeugen für manchen Hunde Angriff bedeutet. Für das Kind hätte es auch übel enden können, welches vom Vater in den Käfig rein gehalten wurde. Kind und Hund wären dann die Dummen gewesen...
Pressebericht

Bitte lesen sie auch unbedingt die Geschichte von Püppi - hier geht es zum Erfahrungsbericht!!!

Tierschutz oder Gewerblicher Handel ??? Eine berechtigte Frage!

Was muss noch alles passieren, bevor die Unterstützter wach werden und der WDR und andere die Kritik bezüglich dieses Vereins endlich ernst nimmt?

Pressemitteilungen:

Tierhof Straelen

Väterchen Zufall hat mal wieder zugeschlagen

retriever-in-not-liberty-for-dogs-und-die-sternstunden-der-veterinärmedizin

Wühltischwelpen - nein Danke! - Nein zum Handel mit Billigwelpen

Der Tatort: Ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Polen, Holland oder Belgien.
Alternativ ein dunkler Parkplatz oder Hof in Deutschland.

Das Opfer: nur wenige Wochen alt, unterernährt und oftmals krank.
Ein Häufchen Elend, mit herzerweichendem Blick, aber meist ohne gültige Papiere und nötige Impfung.

Die Täter: skrupellose Hundevermehrer, denen es nur um das schnelle Geschäft geht. Dass es sich um fühlende Wesen mit Angst und Schmerz handelt, zählt nicht.

"Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie mit ihrem Mitleidskauf das grausame Geschäft mit den Welpen erst anheizen", so die Erfahrung von Dieter Ernst vom ETN.
TASSO, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 daher zum Jahr "Gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt und gemeinsam die Kampagne "Wühltisch-Welpen – nein Danke!" gestartet.
Alle drei Organisationen wollen durch Aufklärung die Nachfrage stoppen und somit für unseriöse Händler den Markt in Deutschland austrocknen.

Helfen Sie uns dabei: Fordern Sie kostenlose Flyer zum Verteilen an, erstatten Sie Anzeige und schreiben Sie über Ihre Erfahrungen.

So erkennen Sie unseriöse Welpenhändler und Welpenvermehrer:

Sehen Sie das Muttertier?
Lassen Sie sich das Muttertier unbedingt zeigen. Bei unseriösen Händlern werden Sie es nicht zu Gesicht bekommen. Wenn doch, beobachten Sie, ob es liebevoll mit den Welpen umgeht, ob die Kleinen zum Beispiel säugen dürfen. Haben Sie den Eindruck, dass es sich um die eigenen Welpen handelt? Verstösst das Muttertier den Welpen, hat es kein Interesse an ihm, entfernt es sich von ihm? Dann können Sie davon ausgehen, dass es sich nicht um die leibliche Mutter handelt. Der Welpenhändler präsentiert Ihnen eine Alibi-Hündin. Keinesfalls kaufen!

Der Preis
Für einen Rassehund von anerkannten Züchtern zahlt man ab 600 Euro und mehr. Alles was deutlich darunter liegt, ist nicht marktüblich und daher unseriös. Erkundigen Sie sich bitte auch beim Verband für das Deutsche Hundewesen: www.vdh.de

Wo und wie wird verkauft?
Auf Parkplätzen, Märkten, dreckigen Höfen? Aus dem Bus, Koffer­raum, Pappkarton oder Drahtkäfig her­aus? Ein weiteres Indiz für Welpenhandel. Vorsicht auch bei Angeboten im Internet!

Stellt der Verkäufer Fragen?
Ein seriöser Züchter möchte wissen, in welche familiären und häuslichen Verhältnisse der Welpe kommt. Werden keine Fragen gestellt, geht es nur ums Geldverdienen.

Gibt es einen Kaufvertrag?
Wenn ja, enthält er Namen, Adresse und eine Haftung des Verkäufers? Ist der Kaufpreis genannt?

Wie sehen die Welpen aus?
Sind die Kleinen dünn oder durch Würmer aufgebläht? Liegen sie apathisch in der Ecke oder zeigen ein ungewöhnliches Verhalten? Ist das Fell dreckig und stumpf? Fiepen die Kleinen oder geben sie sogar keinen Laut von sich? Steht Wasser und Futter in der Nähe ?

Das Angebot
Wie viele Rassen hat der Händler im Angebot? Bei mehr als 2 Rassen und mehr als vier Würfen im Jahr ist äußerste Vorsicht geboten. Hier handelt es sich nicht um Züchtung, sondern um Welpenvermehrung, die größtes Tierleid zur Folge hat.

Die Verhandlung
Möchte man Sie mit Begriffen wie „Ratenzahlung, Rabatt, Lieferung frei Haus, Verhandlungssache” bei der Kaufentscheidung beeinflussen, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass Sie es mit Hundehändlern der übelsten Sorte zu tun haben. Diese Händler drängen auf einen schnellen, sofortigen Abschluss, ein weiterer Besuch ist nicht erwünscht.

Das können Sie tun:

1. Aufklären und informieren
Informationen an Hundefreunde weitergeben. Nur wenn es gelingt, die Nachfrage nach Hundewelpen zu stoppen, haben wir eine Chance, diesen Schwarzmarkt auszutrocknen. Aufklärung ist die einzige Chance! Kostenlose Informationsflyer zum Verteilen anfordern.

2. Zur Anzeige bringen
Sie fühlen sich von einem Welpenhändler betrogen? Gerne gibt Ihnen unsere Rechtsanwältin Tipps, wie Ihre Anzeige Aussicht auf Erfolg hat.

3. Öffentlich machen
Schreiben Sie uns, wenn Sie betroffen sind oder wenn Sie unseriösen Hundehandel bemerkt haben. Benutzen Sie dafür bitte das von uns vorbereitete Formular. Ihre persönlichen Angaben werden anonymisiert und natürlich nicht weitergegeben. Ihre Erfahrungen können helfen, Mensch und Tier vor unseriösen Händlern zu warnen.

4. Nicht kaufen!
Vertrauen Sie nur seriösen Tierschutzorganisationen (Inland wie Ausland), Tierheimen und Züchtern. Vorsicht auch im Internet! Das gemeinsame Positionspapier von TASSO, dem ETN und dem Bund gegen Miussbrauch der Tiere kann eine erste Orientierungshilfe bei der Anschaffung eines Hundes sein.
Quelle: www.Tasso.net

Welpentransporte

In letzter Zeit wurde in der Presse vermehrt von illegalen Welpentransporten berichtet.
Die Welpen stammen aus Produktionsfabriken.
Der Transport der Welpen ist legal, sofern alle Papiere in Ordnung sind.
Wird ein Transport zufällig oder aufgrund von Hinweisen (meist aus TS-Kreisen) gestoppt, werden nur die Tiere beschlagnahmt, deren Papiere nicht in Ordnung sind oder die Tiere augenscheinlich zu jung oder nicht gesund sind.
Die Tierheime platzen aus allen Nähten, sie können nicht mal eben 20 oder gar mehr Welpen aufnehmen, bis auf das Welpenhaus in Nürnberg.
Gut, dass es noch die vielen rassespezifischen Tierschutzvereine gibt.
Die Tierschutzvereine nehmen die Welpen auf, sie werden in Pflegestellen liebevoll ver- und umsorgt um später vermittelt zu werden. So weit so gut.
Wir verfolgen aber auch, und das ist bedauerlich und traurig, wie der Weg der Welpen bejubelt wird und keiner darüber nachdenkt woher diese wunderbare völlig erschöpfte und bedauernswerte Geschöpfe kommen.
Wie viele hunderte von km die Welpen schon hinter sich haben, wie schlecht und unwürdig sie transportiert werden, wie viele unterwegs schon geschwächt gestorben sind, das wird nicht thematisiert.
Der Anblick eines Welpen lässt nicht nur die Herzen höher schlagen, verständlicher Weise, legt aber auch bei vielen den Verstand völlig lahm.
Ist das „die“ Marketingstrategie der Tierschützer, den Weg der kleinen Wesen öffentlich zu machen.
Was steckt dahinter?
Tierschützer die sich auf Welpen spezialisiert haben, gibt es schon zu Haufe.
Zu Hunderten werden sie aus dem benachbarten Ausland gekarrt.
Nun kommen noch die beschlagnahmten von unseriösen Züchtern, Händlern, bestellte Ware Welpe dazu.
Der kollektive Freudentaumel sollte dem Nachdenken und Handeln weichen.
Warum ist das nicht so? Wer beschäftigt sich mit dem Leid und Qualen der Hündinnen, Deckrüden? Was passiert.
Dem Händler geht, durch den Zugriff der Behörden, bares Geld verloren.
Das wird er so nicht hinnehmen. Strategisch gut aufgestellt, hat er sicher schon eine Lösung.
Und was passiert mit den Hündinnen die für den Nachschub zuständig sind?
Bekommen sie jetzt noch mehr Hormone, um noch produktiver zu werden, oder wird die Tendenz sein mehr Hündinnen einzusetzen, damit der Verlust für das miese Geschäft und deren Geschäftemacher nicht in den Geldbeuteln spürbar ist?
Mehr Transporte werden folgen, noch mehr Welpen werden produziert. Ein kalkulierbares Risiko für Geschäftemacher, die keinen Respekt vor dem Lebewesen Hund haben und ausschließlich ihren Lebensunterhalt damit verdienen?
Wir glauben ja!
Eine bedauerliche Entwicklung und wir müssen den Mut haben, uns öffentlich von diesem TSGes Geschäft zu distanzieren.
Wo bleibt der öffentliche und nachhaltige Druck der Tierschützer auf die Entscheidung unseres Landes und der EU, das „Nein zum Welpen handel“?
Denken Sie, dass die Rettung einzelner Tiere ohne parallel laufende Aufklärung Sinn macht?
Wir glauben nein.
Das Leid der Vermehrerhunde wird uns so noch sehr lange beschäftigen.

Gesetz unterlaufen: "Welpe zur Leine gratis dazu" - Hundeleid in Polen

"Hundeleine 400 Zlotys (rund 95 Euro) - und ein Schäferhundwelpe gratis dazu": Mit solchen Kleinanzeigen im Internet versuchen Betreiber illegaler Hundezuchten in Polen ein neues, strikteres Tierschutzgesetz in ihrem Land zu umgehen. Das kürzlich in Kraft getretene Gesetz gestattet nur noch lizenzierten Züchtern den Verkauf von Welpen. Doch eine ganze Reihe derjenigen, die illegal züchten, wollen sich das gute Geschäft mit den häufig geschundenen Hundebabys nicht nehmen lassen.

Mit dem Gesetz kämpft die Regierung in Warschau gegen die oft widerwärtigen Bedingungen an, unter denen die Hunde in den illegalen Zuchten gehalten werden. "Bei illegalen Züchtern fristen die Tiere ein schreckliches Dasein, schlimmer als streunende Hunde", sagt Izabela Dzialak, Leiterin eines Tierheims in Celestynow bei Warschau (im Bild oben). "Sie sind oft halb verhungert und in Käfige voller Hundekot gesperrt."

Nach Inkrafttreten des Gesetzes setzten eine Reihe von Betreibern illegaler Zuchten ihre Tiere einfach auf die Straße - und die Tierheime im Land haben jetzt ihre liebe Not, die heimatlosen Hunde zu versorgen. Andere jedoch nutzen das Internet und dort beliebte Shopping- Websites, um mit kryptischen Anzeigen das neue Gesetz zu unterlaufen. Tomasz Justyniarski von der polnischen Tierschutz- Organisation SdZ sagt, seit Inkrafttreten des Gesetzes erhalte er im Schnitt täglich einen Hinweis auf illegale Zuchten im Raum Warschau, die ihre lebende Ware über das Internet anböten.
Ein Betreiber einer illegalen Zucht in Warschau kündigte an, er werde sich von dem neuen Gesetz nicht bremsen lassen. "Ich verkaufe seit fünf Jahren Hunde - mit dem Geld bessere ich meine Pension auf", sagte er. Er halte zwei Hunde, einen Schäferhund und einen Bernhardiner, in seinem Haus in einem Vorort der Hauptstadt und erwirtschafte jährlich umgerechnet rund 3.300 Euro aus dem Verkauf der Welpen.
"Das neue Gesetz wird mein Leben bestimmt komplizierter machen, aber es wird mich nicht abhalten, solange ich das Geld brauche", sagt der Pensionist, und fügt hinzu: "Es gibt viele, die das so sehen wie ich." Mit einer Lizenz, das räumt er ein, lasse sich der Gewinn aus dem Welpenverkauf im Schnitt um 60 Prozent steigern. Doch der ganze Papierkram, abgesehen von den strengen Zuchtvorschriften, spreche dagegen.

Solange sich mit illegaler Hundezucht Geld machen lasse, werde sie weitergehen, ist auch die These von Tierschützern in Polen: "Züchtung und Verkauf nicht registrierter Haustiere sind ein in Polen weitverbreitetes Phänomen, eine steuerliche Regulierung existiert nicht", ergänzt Cezary Wyszynski von der Tierschutz- Organisation "Viva!". Viele dieser Züchter hätten die lukrativen Märkte in Deutschland und Österreich im Blick, wo sich die Welpen teurer verkaufen ließen als in Polen.

Die Massenzüchterei von Hundewelpen wurde in Irland verboten

Jeden derartigen Züchter erwarten in Zukunft strenge Strafen, wenn er die neuen Gesetze bricht.

Am Neujahrstag wurden die neuen Verordnungen eingeführt, um das Land von den skrupellosen Züchtern zu säubern, wofür Tierschützer während Jahren gekämpft haben.
Jetzt gibt es 2 neue Gesetze, den "Welfare of Greyhounds Act" und den "Dogs Breeding Establishments Act" um die Züchter zu kontrollieren und sicher zu stellen, dass man sich richtig um die Hunde kümmert.
Es sollte jetzt mit den neuen Gesetzen der Vergangenheit angehören, dass man hunderte von Welpen unter miserabelsten Konditionen produzieren kann.
Die Behörden haben jetzt das Recht und die Verpflichtung alle Zuchteinrichtungen zu überprüfen. Sie können sofort Züchter zur Verantwortung ziehen und Massenzuchtbetriebe schliessen.
Jeder Welpe soll einen Mikroschip erhalten und kann so in Zukunft zum Züchter zurück verfolgt werden. Jeder Züchter muss sich zudem registrieren lassen und neu genaue und saubere Standards einhalten.
Quelle: www.tierschutznews.ch


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