Die Geschichte von Kea


Wir haben einen dt. Schäferhund und suchten einen West Highland White Terrier, da dieser Hund schon lange unser Traum war.

Fündig sind wir bei einem Züchter aus der Eifel geworden, der auch 2 Schäferhunde hatte. Wir dachten dort sind wir gut aufgehoben.

Unser Hund sollte Mitte Juni geboren werden. Vorab mussten wir eine Vertag unterschreiben und eine Anzahlung von 150€ leisten. Wir bekamen Bedenken, da sich im Juni so gar nichts tat, solange Übertragen?

Am 1. Juli wurde sie dann geboren. Nach 3 Wochen durften wir sie besuchen und sogar die Welpen anfassen!

Mit knapp 8 Wochen holten wir sie ab. Die Welpen konnten schon länger nicht mehr säugen, weil die Mutter angeblich eine Amme für kleine Scotties sein musste.

Kea fraß von Beginn an mehr als schlecht, manchmal Tage nicht. Ich hatte mehrfach den Züchter angerufen, der das aber nicht glauben wollte und ich hatte auch den Eindruck, dass wir mit den Anrufen nervten. Von Ärzten höre ich die Aussage: Sind sie doch froh endlich mal kein dicker Westie und vor einem vollen Napf ist noch keiner verhungert. Auch hatte sie keine richtige Fellentwicklung.

Erst eine Züchterin aus dem VDH/KfT, die ich durch ein Forum kennenlernte, nahm uns ernst.

Da war unser Hund schon fast 1 Jahr.

Sie empfahl mir einen Tierarzt, der dann die schreckliche Diagnose „angeborener Lebershunt“ aussprach. Sofort hatte wir die lebensrettende OP in Utrecht veranlasst und mit 15 Monaten wurde sie operiert. Den Züchter hatte ich natürlich sofort informiert. Er unterstellte uns sogar, den Hund krank gemacht zu haben.

In etlichen Foren erzählte ich Keas Geschichte und suchte Wurfgeschwister.

Der Prozess endete in einem Vergleich und er drohte mir mehrfach mit Klagen für „entgangene Welpenverkäufe, Verleumdung, usw.“ Ich lies alle Beiträge aus den Foren löschen.

Heute ist unsere Kea ein gesunder und fröhlicher Hund. Leider konnte sie die Entwicklungsrückstände nicht mehr aufholen, aber das ist uns egal.

Wir lieben sie so wie sie ist!

Hier können Sie sich über die Krankheit und Verlauf informieren: http://www.lebershunt.info

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