"Chaja" vorher Dara- Berner Sennenhündin, geb.06/2005

Tagebuch einer ehemaligen Abgabehündin aus schlechte Haltung (Verfasser: Chaja's Pflegestelle)

25. September 2012
"Chaja" vorher Dara- Berner Sennenhündin, geb.06/2005 - wird schwerkrank in Tierklinik behandelt. Dara braucht zuallererst einmal unser aller Daumendrücken und ganz ganz viele Schutzengel.
Sie wurde durch eine andere Tierschutzorganisation gerettet, die sie vernachlässigt und in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand in einer Wohnung fand.... und sofort in eine Tierklinik eingeliefert. Dort wurden ihr ca. 6 l Wasser aus dem Körper gezogen , sie leidet unter akutem Eiweißmangel, vermutlich hatte man sie schlicht und einfach ohne Futterund Wasser in der Wohnung vergessen ....und wiegt höchstens 20 kg und dieTierärzte kämpfen um das Überleben der kleinen Maus.
BSNH hat sich sofort bereit erklärt Dara zu übernehmen und auch für die Tierarztkosten aufzukommen. In der Hoffnung, dass es Dara schafft, suchen wir für sie eine liebevolle und ruhige Pflegefamilie.
Wir berichten weiter ....kleine Dara, bitte kämpfe, Du musst es schaffen.

26. September 2012
Ein BSNH Teammitglied hat Dana besucht und ein paar Handyfotos von der Maus übermittelt. Die arme Maus wiegt noch ca. 15 kg und selbst die Tierätzte und dasKlinikpersonal sind von diesem Anblick geschockt - halte durch kleine Dara und kämpfe, bitte, bitte, bitte.
Hier der erste Besuchsbericht:

Engel mit gebrochenen Flügeln
Ganz ehrlich ich war auf das schlimmste gefasst und ich wollte ganz stark sein.Aber als ich diese kleine Maus sah, mit ihrer gebrochenen Seele konnte ich dieTränen nicht zurückhalten. Es übertraf alles, was ich befürchtet hatte. DieHelferinnen weinten mit mir, denn alle sind zutiefst bestürzt. Ich binfassungslos.
Ich habe versucht Bilder zu machen, aber sie spiegeln nicht wieder, was mansieht und fühlt. Jeden Wirbelkörper, jede Rippe, jeder Knochen ist zu tasten...
Ich habe ihr Köpfchen gehalten und sie ganz vorsichtig versucht zustreicheln...ich weiß nicht, ob sie es gespürt hat, aber ich habe sogar ihreLymphknoten tasten können und das nicht weil sie vergrößert sind, denn sie sindnormal groß, aber sie ist so unglaublich dünn.

Sie schaut Dir mit einem leeren Blick direkt in die Seele. ...

Sie kann nicht alleine aufstehen, nur mit Hilfe und dann schafft sie ein paarSchritte zu gehen. erst dachte ich, sie ist ja gar nicht ängstlich, aberehrlich gesagt ist sie nur zu schwach Emotionen zu zeigen. Nach einem lauten Geräusch hob sie einmal ihr Köpfchen und als ich sie einbisschen kraulte ging ganz sacht ihr Schwänzchen, Vielleicht war es aber auchnur der Wind...
Ich habe decken und Kissen gebracht, damit sie es weich hat und auch dasPersonal kümmert sich rührend. Habe mit vier Helferinnen und zwei Ärztengesprochen. Sie kämpfen mit uns für die Maus.

Was bleibt, ist noch ein bisschen Hoffnung, denn ihr Herzchen scheint stark zusein. Das Herzultraschall war soweit gut. Sie rufen mich Tag und Nacht an, wennsich irgendwas verändert und ich fahre täglich hin. Vielleicht kann ich morgenein bisschen mit ihr auf der Wiese auf Decken liegen.
Ich schreibe morgen noch ein bisschen mehr zu den Fakten, aber im Moment ... Sie wird nicht mehr alleine sein, versprochen.

Zu den "Menschen „die ihr das angetan haben, die sie im strömenden Regenauf dem Rasen haben liegen lassen, zu schwach, sich fort zubewegen, zuschützen, sage ich jetzt nichts..... Sie wird jetzt behandelt, wie es ein Engel verdient hat! Bitte drückt alle weiterfür diese kleine zerbrechliche Seele!

Tagebucheintrag vom 26.09.2012

Chaja heißt Leben

Da unsere kleine Maus mit ihrem alten Namen nichts Positives verbindet, habenwir uns entschieden ihr einen neuen Namen zu schenken...wir haben uns für denhebräischen Namen Chaja entschieden, denn Chaja heißt LEBEN !!!!

Ich komme gerade von unserem kleinen Engel...auch wenn ich mit zitternden Kniendiesen Weg gegangen bin, so wurde ich doch reich belohnt, denn die kleineKämpferin kam mit wedelndem Schwänzchen auf mich zu! Ich konnte es nichtfassen! Ich habe heute extra meinen Mann mitgenommen, weil er bei uns ein bisschen den nüchternen Part übernimmt und ich viel Wert auf seine Meinung und Einschätzungder Situation lege. Denn ich möchte auf keinen Fall diese Maus leiden lassen.

Aber so schrecklich auch alles im Leben von diesem wunderbaren Geschöpf war, soviel Lebenswillen hat sie und das hat sie uns heute mit aller Kraft gezeigt. Sie hat ihr kleines Köpfchen heute hoch erhoben gehalten, sie hat die Öhrchengespitzt, geschnüffelt und mit mir an der Leine ein paar Schritte auf der Wiesegemacht. Sie wirkte heute viel wacher und aufnahmefähiger als gestern. Wir haben eindickes Kissen auf den Boden gelegt und wollten einfach mit ihr an der frischenLuft ein bisschen liegen, kuscheln, da sein...aber nix!
Die kleine CHAJA will leben, sie will gehen, stehen und die Welt erkunden!! Siebegegnet Menschen mit einer Freude, Vertrauen und Liebe, dass ich nur weinenkann....wie kann sie uns so viel Vertrauen schenken, sich streicheln lassen,Kontakt suchen, obwohl Menschen ihr dieses Leid angetan haben...ich werde esnie verstehen, aber ich habe die allergrößte Achtung vor dieser kleinentapferen Seele.

Obwohl die Besuchszeiten nur eine halbe Stunde sind, durften wir eine Stunde beiihr sein. Uns wurde auch ein Raum zur Verfügung gestellt, damit wir mit ihrallein sein konnten. Es wurden extra weiche Matten ausgelegt und wir habengekuschelt. Ich habe eine extra weiche Babybürste besorgt und sie ganzvorsichtig damit ein bisschen massiert, damit die Hautdurchblutung angeregtwird. Ihr Fell ist stumpf, rau, ausgedünnt und die Haut ist schuppig undwund...

Sie schafft es zwar nur mit Mühe ihren kleinen geschundenen Körper aufrecht zuhalten, aber wenn sie erst mal steht (mit Hilfe) will sie sich nicht mehrhinlegen...sie ist neugierig und erkundet ihre Umgebung ob drinnen oder draußenganz genau. Als ich heute Morgen mit der Tierärztin telefonierte hieß es, wir könnten ihr Reis und gekochtes Hühnchen mitbringen, aber leider konnten wir es ihr nun doch nicht geben, weil ihre Bauchspeicheldrüse sich entzündet hat.
Und so sind wir nun bei den medizinischen Daten.

Nun, dass die Maus maximal unterversorgt ist muss ich ja nicht nochmal schreiben. Gestern waren sich die Ärzte noch nicht im klaren darüber, ob ihrZustand evtl. durch eine chronisch konsumierende Erkrankung mit versucht ist,aber da kein Anhalt für solch eine Erkrankung laut der Untersuchungsergebnissebestand, scheinen die Symptome und sekundären Symptome Folge der Unterernährungzu sein.
Sie leidet nun an einem Protein-Verlust-Darm-Syndrom. Das heißt sie verliert zuviele Eiweiße über den Darm und das zieht zusätzlich Wasser aus ihren Gefäßenund führt zu Wasseransammlungen in Lunge und Bauchhöhle.
Leider mussten heute wieder 2 Liter Wasser aus der Lunge abpunktiert werden,damit sie atmen kann. Es ist eine sehr komplizierte Sache, denn es muss nungenau bilanziert werden, welche Nährstoffe sie zu sich nehmen darf und es darf auf keinen Fall zu viel sein, denn das würde der Stoffwechsel nicht verkraften.
Als erstes Zeichen hat sich jetzt schon die Bauchspeicheldrüse entzündet unddeshalb heißt es Vorsicht!
Sie überlegen evtl. Aminosäureninfusionen zu verabreichen, sollte weiterhinWasser austreten und die Durchfälle nicht sistieren. Dafür bräuchte die Mausaber einen Zentralen Venenkatheter (über ein Halsgefäß) und deshalb wird esheute noch über eine Spezialkost versucht. Wir durften ihr ein kleines bisschen davon geben und sie hat es mit großemAppetit gefressen!!!!!!! Wir waren sehr glücklich!!! (So viel zu der Aussageder Vorbesitzer: Sie hätte ja fressen können, aber sie wollte ja nicht....!!!!)
Morgen bin ich wieder bei ihr und auch am Wochenende macht die Klinik für unseine Ausnahme. Obwohl dann nur Notbesetzung ist und die immer alle Hände vollzu tun haben, dürfen wir auf jeden Fall kommen und bei ihr sein!!!! Das gesamteKlinikpersonal kümmert sich rührend um sie...in jeder freien Minute ist jemandbei ihr und viele streichelnde, wärmende Hände geben ihr neuen Mut.

Ihr Lieben, es war ein langer Text, aber es ist mir wichtig, dass Ihr allesgenau erfahrt!!! CHAJA ist eine kleine Kämpferin und heute bin ich viel optimistischerals gestern. Ich habe ihr heute alle Kraft und Energie, all die tausendDrücker, Knuddler und Küsse überbracht, die ihr mir für sie mit auf den Weggegeben habt! Sie ist noch lange nicht über den Berg, aber sie ist auf dem richtigen Weg undwir lassen sie nicht allein und wenn es nötig wird, werden wir sie ein Stücklang tragen!

Tagebucheintrag vom 27.09.2012

Chaja will leben!
Heute war ein Tag voller Hochs und Tiefs...doch am Schluss siegte das Positive- dank wunderbarer Menschen und heute ist es an mir, DANKE zu sagen...aber erstmal von vorne.

Die Tierklinik rief mich heute Vormittag an - es gab leider keine gutenNachrichten, Chaja behält keine Eiweiße in sich, sie baut nicht auf, derStoffwechsel schafft es nicht sich umzustellen. durch diesen langenHungerprozess, hat der Stoffwechsel angefangen, den eigenen Körper zuverbrauchen, alle Energiereserven sind verbraucht.
Wir müssen es schaffen, wieder Eiweiße, etc. ins Blut zu bekommen, damit siedie Flüssigkeit IN den Gefäßen bindet und sie dem Kreislauf zur Verfügungstehen können.
Sonst läuft es wieder in Lunge und Bauchhöhle...es gibt zweiMöglichkeiten...Aminosäureinfusionen über einen Zentralen Venenkatheter übereine Halsvene, da es die kleinen Gefäße an den Beinen sonst zu sehr angreifenwürde - oder noch besser Vollbluttransfusionen.
Die Aminosäureinfusionen müssen bestellt werden und haben eine 1-2 tägigeLieferzeit und für das Blut brauchen wir Spender.....sie war verzweifelt, weilsie meint, dass wir Chaja helfen können... Ich habe sie gefragt, was sie meint, wenn es ihre eigene Hündin wäre, wie weitwürde sie gehen...nochmals vergewisserte sie mir...ich wurde alles tun...
Chaja will leben. Also zumTelefon gegriffen und alle Foris hier aus unserer Umgebung angerufen, deren Hunde für eine Blutspende in Frage kommen...der Spenderhund sollte zwischen 2-7Jahren alt sein, organisch gesund, 25- besser 40 kg wiegen , geimpft sein und möglichst nicht aus dem Ausland kommen.
Was soll ich sagen, alle die ich angerufen habe, waren sofort bereit zuhelfen...Wir haben uns umgehend in der TK getroffen(meine mittäglichenHausbesuche wurden auf abends verschoben) und so konnte ich noch in der Klinik,in der ich früher gearbeitet habe vorbei und eine liebe Kollegin hat mir vonder Intensivstation einen Beutel Aminosäuren besorgt...und ab zu Chaja (einzige Bedingung: sie will Chaja einmal streicheln, wenn sie es schafft) inder Klinik warteten schon eine Furumsbekannte mit ihrem Berner und eine liebeFreundin von einem anderen Tierschutzverein, die einen großen Aufruf für Blutspenderauf Facebook gestartet hat.

Der tapfere Sam wurde getestet, ob er als Spender in Frage kam .....und espasste!!! Dieser wunderbare Bär hat für unsere kleine Chaja 1,5 liter Blut gespendet....

Sam, mein großer tapferer Bär, ich danke Dir, denn ich weiß, es bedeutet für den Spender auch Stress, aber er hat es großartig gemeistert und geduldig übersich ergehen lassen , in den Armen seiner "Mutti"! Als wir aus dem Behandlungszimmer kamen, stand dort bereits eine weitere BSNH Freundin mit ihrer Bernerhündin!!!!!! Unglaublich! Auch sie wurde heute getestet und auch sie kommt als Spenderinfrage. Vermutlich werden wir morgen von ihr Blut übertragen.

Je nachdem wie die kleine Maus darauf reagiert, zwei weitere Bären sind sofortbereit zu helfen, sie werden morgen getestet!

An dieser Stelle: ich danke euch von ganzem Herzen für Eure sofortigeHilfsbereitschaft, kein Zögern, kein Fackeln, es war klar, es wurde sofortgehandelt...das ist alles aber sicher nicht selbstverständlich!

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mich das Erlebnis berührt! Ich dankeauch allen anderen, die hier aus der Umgebung ihre Hilfe angeboten haben - undEuch allen, die hier für die kleine Maus due Daumen drücken, Schutzengelschicken und ganz viel Hilfe anbieten. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

Und diese Kraft kommt bei Chaja an, denn wir konnten gemeinsam einige Schrittemit der Maus gehen...ungefähr 2x50 Meter hat sie geschafft!!!! Es hat mir vielbedeutet, dass heute viele hundeerfahrene Menschen Chaja gesehen haben und auchsie der Meinung sind, dass sie leben will...sie wollte eigentlich gar nichtwieder zurück auf ihr Bettchen sondern lieber bei uns allen bleiben undmitkommen, als wurde sie spüren, diese Menschen meinen es gut mit mir...
Eigentlich war ich völlig verzweifelt, weil unsere Hündin nicht spenden darf -wegen ihrer Nierenkrankheit, hat sie ja auch eine Blutarmut.

Und ich dachte, ich kann das doch keinem zumuten, ich kann doch sowas nichterwarten, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Menschen, hier helfenwollen. Meine Mutter lässt morgen noch unseren Barney testen, sie war inHundeschulen und hat nach Spendern gefragt, es hat sich von dort eine Fraugemeldet, die von Briards in Not kommt und sie lässt ihre beiden Briardstesten....unvorstellbar....es tut gut zu sehen, dass es auch solche Menschengibt, Gerade wenn man anfängt an der Menschheit und Menschlichkeit zu zweifeln,gibt es neuen Mut und Kraft!
Jetzt heißt es wieder hoffen, dass die Maus die Nacht gut übersteht ...ichdanke Euch allen und natürlich BSNH ohne die dies alles nicht möglich wäre!!!Bis morgen...
P.s. Auch die Tierklinik war ganz gerührt von so viel Hilfsbereitschaft, das haben sie noch nicht erlebt!

Tagebucheintrag vom 28.09.2012

Ich bringe Euch wieder ein paar neue Nachrichten von unserer kleinen Chaja!
Heute dürfte sie nicht viel laufen, weil sie die Amminosauren über einenzentralen Katheter am Hals bekommen hat. Auch heute waren wieder ein paar"Helden" in der Tierklinik! Zwei liebe Forumsfreunde haben ihrebeiden Fellnasen testen lassen, und beide passen! Das ist so großartig, diese Hilfsbereitschaft und spontanes Da sein! Ich glaubeder kleine Wirbelwind Bonnie hatte am liebsten gleich die ganze Blutspende abgegeben.Sie hat es so locker gemacht ohne Angst, während der Rüde das doch eher etwasskeptischer beobachtet hat, aber auch er, hat für unseren kleinen Engel festeauf die Zähne gebissen!

Hinterher dürften wir dann zu Chaja auf die Station, wir haben zu dritt bei ihrgelegen und gekniet, sie gebürstet, gestreichelt und ihr von euch allen, alle lieben Wünsche übermittelt. Sie hat diese Körpernähe so sehr genossen und siewar ganz entspannt...sie hat sich sogar auf den Rücken gedreht und ihrenkleinen Babybauch gezeigt.

Wir waren glaub ich eine ganze Stunde bei ihr, dann kam noch meine Mutter undwir haben noch eine Stunde gekuschelt. sie hat 600g zugenommen und das ist eingroßer Erfolg!!!
Ach, wenn das Mäuschen so fast reglos da liegt, ist es beinahe noch schwerer zuertragen, als wenn sie wirklich beim Laufen zeigt: ich will die Weltkennenlernen und leben!
Heute haben sich insgesamt fünf Hunde testen lassen. Alle passen für denNotfall! Ich glaube wirklich das wird für die Maus reichen. Heute brauchte siekein Blut, denn sie bekommt ja im Moment die Aminosäuren und evtl. nochPlasmakonzentrate. Es tut mir leid, aber Bilder stelle ich morgen rein, jetztKippe ich erst mal ins Bett! Gute Nacht zusammen. Morgen ist ein neuer Tag undein weiterer Tag, den das Mäuschen in liebe lebt!

Tagebucheintragvom 01.10.2012

Es tut mir leid, dass ich jetzt erst zum Schreiben komme, heute war wieder einlanger Tag....
Erst mal kann ich Euch gar nicht sagen, wie gerührt und bewegt ich von EurerAnteilnahme, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl bin...ich habe so etwas noch nieerlebt...ein wirklich großes, starkes Team...ich danke Euch allen.

Unser kleiner Engel dankt es Euch auf seine ganz eigene Art ... ich bekam extraeinen Zwischenanruf aus der Klinik, Chaja
ist heute zum aller ersten Mal selbständig aufgestanden'!!!!!!!!!!!!!
Sie war dann zwar etwas wackelig auf den Beinen und die ganzen ollen Schläuchehaben natürlich gestört, so dass sie sich sofort wieder
hingelegt hat, aber sie kämpft weiter ... sie gibt nicht auf!
Damit sie wieder richtig zu Kräften kommt, hat sie heute vier!!!! Dosen vonihrem Spezialfutter gefressen!!!!!!
Ich bin überglücklich und danke Euch allen von ganzem Herzen, für die vielentröstenden und mutmachenden
Worte und vor allem, dass Ihr diesen wunderbaren Engel nicht aufgebt und an sieglaubt!!!

Sie liebt es übrigens mit den Babybürstchen massiert und gebürstet zu werden.Sie liegen an ihrem Bettchen und auch die
Helferinnen bürsten sie zwischendurch immer wieder damit.

Morgen ist ein neuer Tag ... ein weiterer gewonnener Tag.

Tagebucheintragvom 02.10.2012

Heute war ein Tag der Achterbahn der Gefühle. Wie jeden Morgen rufe ich ganz früh als erstes in der Tierklinik an, die Helferinnen schmunzeln schon und wissen, was ich hören will:"JA, die kleine Maus hat die Nacht gut überstanden."
Eigentlich weiß ich es ja schon, denn sonst hätte die Klinik sich jederzeitgemeldet, wenn etwas passiert wäre, aber ich kann den TA nicht in Ruhebeginnen, ohne es nochmal bestätigt zu bekommen.
Dann warte ich geduldig die Visite ab und bekomme direkt im Anschluss immereinen Anruf von der diensthabenden Stationsärztin.
Seit diesem Montag ist es eine andere. Sie sind immer sehr nett und bemüht.

Heute Morgen dann die Hiobsbotschaft ... klinisch ist sie stabil und eigentlich deutlich besser zu Recht, als ihre Blutwerte es zeigen!!!!
Sie hat einen starken Blutabfall und zusätzlich einen deutlich aufgetriebenenBauch!!! Wir machen jetzt erst mal eine Ulraschalluntersuchung vom Bauch und dann sehen wir weiter.

Mein Herz zersprang in tausend Teile, hundert Gedanken schossen mir durch denKopf, innere Blutungen, Darmverschluss????
Was war nur passiert??? Ich sollte erneut bis nachmittags warten, falls ich vorher nichts höre, wärealles gut. Diese Aussagen machen mich völlig verrückt.

Richtig lange habe ich es nicht ausgehalten und doch nochmal in der Klinikangerufen und darum gebeten, dass man die TÄ, bei der ich mit meiner Fellnasedort in Behandlung bin in jedem Fall mit hinzuzieht. Sie arbeitet auch in der Klinikund ist wirklich im internistischen Bereich hervorragend spezialisiert. Ichvertraue ihr zu tausend Prozent.
Als ich nach der Arbeit sofort zur Klinik raste, stand mein Mann schon vor derTür und wartete.

Nachdem wir uns dann angemeldet hatten, kam unsere TÄ um die Ecke und an einerLeine tapste unsere kleine Maus neben ihr her. Dreihunderfünfzigtausend Steine,nein ein ganzes Gebirge, fielen mir vom Herzen!

Wir sind eine kleine Runde mit ihr spazieren gewesen und sie hat festen Stuhlabgesetzt! Sie hat keinen Durchfall mehr. Zurzeit versucht der Körper alleNährstoffe aus der Nahrung zu ziehen, dass er fast schon zu fest ist. Diekleine Maus hatte ganz schön zu arbeiten, aber mit viel Geduld, hat esgeklappt...Danach ist sie wieder auf die Station und hat sofort in ihreFutterschüssel geschaut, heute waren es 6 Dosen Futter!!!

Im Anschluss haben wir eine halbe Stunde lang alle Befunde mit unserer TÄdiskutiert. Wir haben beschlossen, noch keine Blutkonserven zu geben, da derKörper sich sonst darauf zu sehr ausruht. Er muss wieder lernen, dass er selbstHormone und Blutkörperchen produzieren muss. Dies versuchen wir durch einbisschen mehr Bewegung zu erzielen. Der Körper merkt bei Belastung, dass ihm zuwenig Sauerstoff zur Verfügung steht und fängt an Erythropoetin zu bilden undvermehrt rote Blutkörperchen, die ja für den Sauerstofftransport im Blutzuständig sind. Chajas Bauchspeicheldrüse ist zwar gereizt, aber sie zeigtdiesbezüglich keine Symptome und deshalb bekommt sie jetzt doch sehrhochwertige eiweißreiche Nahrung mit vernünftigem Energiegehalt. Wir müsseneinen Mittelweg finden, so dass
der Körper zwar genügend Nährstoffe bekommt, jedoch auch nicht zu viel, damiter auch angehalten ist selbst wieder zu produzieren, damit sich derStoffwechsel wieder umstellt.

Insgesamt ist sie sehr zufrieden mit unserem kleinen Engel und glaubt mit unsfest daran, dass sie es schaffen kann. Morgen oder Donnerstag kommen dann auchalle Drainagen und Schläuche raus, damit wir damit nicht noch einen Infektriskieren, da sie ja so gut frisst, hoffen wir, diese nicht mehr zu brauchen. Undauch die Lunge ist weiter gut entfaltet.

Tagebucheintragvom 03.10.2012

Hier kommt ein ganz besonderes Video für und über unsere CHAJA

Tagebucheintragvom 04.10.2012

Heute gibt es wunderbare und gute Nachrichten.
Heute sind alle lästigen Schläuche raus!!!!
Überglücklich haben wir heute unsere tapfere Maus besucht, denn endlich konnteauch die Drainage aus der Lunge entfernt werden. Heute wurde oft immer malwieder eine kurze Strecke gegangen. Ich glaube, es war fast ein bisschen viel,denn die Freude über die fehlenden Drainagen wurde schon ein bisschen getrübt,als Chaja dann plötzlich beim Wasserlassen einfach zur Seite kippte und nichtwieder aufstand. Schnell haben wir unser zerbrechliches Mäuschen hochgehobenund schon wollte sie wieder weiter strabazen.

Wir sind dann aber wieder schnell mit ihr reingegangen, damit sie sich ausruhenkann. Ich glaube, Chaja geht teilweise wirklich
über ihre eigenen Grenzen hinaus und man muss sie schon noch ein bisschenausbremsen, damit sie sich nicht übernimmt.

Es zerbricht mir immer wieder das Herz, zeigt es uns einfach, dass es noch einlanger Weg ist, den wir da vor uns haben. Aber was soll´s, wir haben doch alleZeit der Welt. Schritt für Schritt einem neuen Leben entgegen!

Tagebucheintrag vom 05.10.2012

... hier wieder allesNeues über unser Engelchen Chaja.

Heute habe ich unsere kleine Maus zweimal besucht. einmal heute Mittag, da habenwir nur eine kleine "Runde" zum Lösen gemacht. und heute Abend wollte ich ein bisschen länger mit der Maus trainieren, aber was soll ichsagen, Regen findet Chaja echt doof!!! Sie hat sich gleich dreimal geschüttelt, nur kurz Wasser lassen und schnell wieder rein.

Auf dem Weg wieder zurück wurde sich dann aber noch ein Spass daraus gemachtmit mir im Schlepptau durch jedesSchlammloch zu waten, dass da am Wegesrand zu finden war, in die Pfützen wurde noch ganz kurz die kleineHundenase gesteckt.
Als wir wieder drin waren, hat die kleine Maus das Bernerschrubbeln mit dem riesengroßenHandtuch richtig genossen. ich habe sie ganz vorsichtig aber gründlich trockengerubbelt, am Schönsten fand sie es in den Öhrchen, sie ist eine richtig kleineGenießerin und freut sich über jede Berührung!
Als wir durch das Wartezimmer getapst sind, wollte sie am liebsten alle Hundefreundlich und neugierig begrüßen.
Chaja kennt sich in der Klinik schon aus, als wäre es ihr Zuhause. Zielstrebigstrabazt sie durch die Gänge Richtung Station und wartet immer ganz artig vor den Türen, bis man sie öffnet. Als wir dann auf die Station kamen,durfte ich sie wieder von der Leine lassen und Chaja begrüßte schwanzwedelnd erst mal alle drei Helferinnen, die dort waren und ließ sich vonallen ordentlich kraulen. Dann ging sie zielstrebig zu der Anrichte auf der das Futter zubereitet wird, spitzte die Öhrchen, streckte dasKöpfchen und blickte die Helferin erwartungsvoll an: "Los füttere mich schon, es ist wieder Zeit." Als sie fertig gefüttert wurde,sagte die Helferin; na los Chaja, ab auf Dein Bettchen und ganz artig tapste sie in ihre Ecke, in der sich ihr Abgeteiltes eigenes Räumchen befindet.
Einerseits macht es mich überglücklich zu sehen, wie wohl sich unsere kleineBernerin in der Klinik fühlt, wie furchtlos sie ist und voller Vertrauen allesüber sich ergehen lässt, Hauptsache, man schenkt ihr ein klein wenig Aufmerksamkeit. Andererseits erschreckt mich auch dieses Verhalten zutiefst und macht mich unsagbar traurig, denn es zeigt mir, wie grausam die Zustände in ihrem früheren Zuhause waren (wenn man es überhaupt Zuhause nennen darf). Wer kennt schon einen Hund, der das alles incl. Lungendrainage und zentralenvenenkathetern und Punktionen des Bauches und der Lunge Über sich ergehenlassen musste
und trotzdem gerne und freudig in die Klinik geht!?! Unsere kleine Kämpferin schlägt sich ganz tapfer!!


Hier ist ihr kleiner Schutzengel, der sie nun fortan beschützen wird!!


Mit diesem Bild sagt Chaja auf ihre ganz eigene Art DANKE für all Eure wunderbaren Gedanken und Wünsche für sie, dass Ihr an sie glaubt und natürlich von ganzem Herzen DANKE für all die Pfotenherzen, die ihr zugeflogen sind!!

Tagebucheintrag vom 06.10.2012

.....leider gab es heute wieder einen herben Rückschlag zu verzeichnen...nachdem gestern alles so wunderbar aussah und sie so
lebhaft war, hieß es schon, dass, wenn sie sich weiter so gut entwickelt, wir sogar schon über eine Entlassung nächste Woche
nachdenken könnten. Doch heute früh rief mich die Klinik wieder an...in der Nacht sind wieder 4 Liter Wasser in die Lunge nachgelaufen...es musste wieder punktiert werden!!!! im Moment bin ich völlig verzweifelt... warum kann es diesem kleinen Engel jetzt nicht einfach wieder besser gehen! Sie ist doch so eine tapfere Kämpferin, sie hat es sich so verdient!
im Moment habe ich das Gefühl, dass nach jedem Fortschritt direkt wieder ein Rückschritt kommt!
Ich habe sie vorhin besucht und trotz der Punktion, ist sie wieder neben mir her strabazt und hat genau so lebhaft ihr Nase in die Luft gestreckt, wie gestern.... Wir könnten jetzt wirklich ein kleines Wunder brauchen.

Tagebucheintrag vom 07.10.2012

...ich weiß nicht, wie unser kleiner Engel es immer wieder schafft, aber heute früh der Anruf aus der Klinik die Atemfrequenz ist zum ersten Mal unter 40!!! Und das ist wirklich gut! So gut war es noch nie. Jetzt heißt feste die Daumen drücken und hoffen, dass endlich kein Wasser mehr nachläuft. Beim Menschen versucht man bei so häufig wiederkehrenden Ergüssen in der Lunge eine sog. Pleurodese, das ist eine Verklebung der Lungenhautblätter, damit dort nichts mehr reinlaufen kann. Ich werde morgen unsere TÄ fragen, ob es evtl. Sinn machen würde.
Wir haben heute eine wunderschöne kleine Runde in der Sonne gemacht, sie hat wieder ganz normal abgeführt, keine Durchfälle mehr, zweimal Wasserlassen, gut konzentrierter Urin. Dann haben wir eine schöne Massage der müden Knochen und Gelenke in der Sonne gemacht und uns den Wind um die Nase wehen lassen.
Als wir wieder in der Klinik waren, haben wir uns eine Decke genommen und uns in eine Ecke im Wartezimmer gekuschelt, dort hat sie ordentlich getrunken, heute sogar schon Trockenfutter mit großem Appetit gegessen und ein bisschen Feuchtfutter. Dann haben wir alles genau beobachtet. Als ich an meine Tasche gegangen bin und ihr mit einem hochgehobenen Zeigefinger signalisieren wollte, dass ich gleich so weit bin und sie kurz dort auf der Decke bleiben soll, setzte sie sich zum ersten Mal hin!!!! (Bisher gab es nur stehen oder liegen)Und das allergrößte war, dass sie sich aus eigener Kraft aus dem Sitz wiederaufrichten kann!!! Ich habe es dann einfach gewagt: "Sitz...?" Und prompt ging der kleine Bernerpo nach unten und das Köpfchen nach oben!!! So prompt habe ich es bei meiner eigenen Hündin noch nie gesehen!! Da wird immer mit dem dicken Po ausgiebig hin und her geschwenkt, bis man sich mal bequemt, aber diese kleine Motte
will einfach gefallen.

Mittlerweile hat sie eine neue kleine Marotte, sie kommt immer auf einen zugetapst und schmiegt dann ihr Köpfchen ganz doll an mein Bein und reibt sich dann ihr Äugelein an meiner Hose bis ich sie hinterm Ohr kraule. Heute haben wir noch was Neues von ihr kennen gelernt, sie geht ganz bernertypisch durch die
Beine!!! Bleibt dann stehen und lässt ihren Popo ordentlich durch kraulen!
Dann waren wir ganz doll müde und erschöpft und haben uns ein bisschen aneinandergekuschelt hingelegt, obwohl das Wartezimmer mittlerweile
immer voller wurde , haben wir uns nicht stören lassen und sind fast beide zusammen eingeschlafen.
Ich werde heute keine Luftsprünge machen, denn ich habe Angst, wieder hart aufzuschlagen, aber ich hoffe und bitte inständig, dass dieser Engel es schafft- ich wünsche mir so sehr, dass sie wenigstens einmal ihr eigenes Zuhausebekommt und genießen darf!!!

Tagebucheintrag vom 08.10.2012

Es tut mir so leid, dass es hier immer so spät wird...

Heute war ein mittlerer Tag...ich bin schon froh über jeden Tag, an dem nichts Schlimmes passiert. Alle Infusionen sind jetzt erstmal abgesetzt und auch die Zugänge sind alle gezogen und jetzt heißt es weiter Daumen drücken...
Langsam wird unser Engelchen aber schon ein bisschen wählerisch, also ihr Feuchtfutter frisst sie nur noch mit gerümpfter Nase (den Eindruck hatte ich ja gestern schon, aber heute war es ganz deutlich) Also haben wir nach Absprache mit der Stationsärztin etwas frische Hühnerbrühe gekocht, in der dann eine Elektrolytlösung angerührt wurde. Natürlich haben wir auch ein paar Hühnchenfleischstücke mit dazu gepackt....(also die Brühe hat natürlich meine Mama gekocht... da ich ja noch bis 18 Uhr arbeiten war) Im Moment geht es nur noch so Telefon-Mama-Was braucht Chaja- alles klar wird erledigt und gebracht!! Hmmmmmm und was soll ich sagen, Hühnerbrühe geht IMMER!!! Und einpaar Stücke Hühnchen natürlich auch!

Danach sind wir wieder ein bisschen auf der Wiese umher gestromert....Verdauung wieder super, aber leider konnte sie heute zweimal ihr kleines Körperchen nicht mehr halten und lag wieder am Boden. Einmal auf den glatten Fliesen und ein mal beim Abhocken auf einem kleinen Hang auf der Wiese. Wieder machte es Klirr in meinem Herzen, aber mittlerweile sind wir ja eineingespieltes Team. Nach dem Aufheben halte ich sie immer noch einen Moment in den Armen bis das kleine Herzchen sich wieder beruhigt hat, das klopft dann nämlich immer wie verrückt!

Leider ist die Atmung m.E. nach immer noch sehr schnell und die Schleimhäute sind blass, aber was ich auch vernünftig finde, haben wir heute mal keine Piekserei gemacht. Wir schauen, wie es morgen geht- wieder mit frischer Hühnerbrühe...
Ich weiß ja auch, dass es einfach unglaublich viel Zeit braucht bis sich das kleine Körperchen wieder regeneriert. Mein größter Wunsch für heute: bitte kein Wasser mehr in der Lunge (kein Pleuraerguß) mehr!!!

An dieser Stelle muss ich unbedingt noch mal ein dickes Dankeschön an das gesamte Klinikpersonal loswerden...ich glaube, ich bin nicht immer ein einfacher Patient, da ich ja wirklich auch am WE und abends eigentlich nach den Besuchszeiten komme, aber ich habe immer ein Lächeln bekommen, ein :ist doch kein Problem!" ein : "Das machen wir schon!" Ich bin dafür wirklich sehr dankbar und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. Da ich ja nun seit 2 Wochen jeden Tag vor Ort bin, sehe ich auch, wie viel dort insgesamt Tag für Tag von allen geleistet wird! Und was dort alles für unser Chaja Engelchen gemacht wird- ist wirklich wunderbar! DANKE!!!!!
Sie bekommt sogar zwischendurch Physiotherapie und sie liebt es!!

So alle zusammen, ab ins Bett und hoffen, dass das Handy auch diese Nacht ruhig bleibt. Ich sehne mich schon wieder nach meinem Besuch bei unserer kleinen Maus!

Tagebucheintrag vom 09.10.2012

Ich schreibe unter Tränen…es tut so weh...

Heute Morgen blieb die Welt einen Augenblick lang stehen….ein ganz besonderer Engel hat uns verlassen und ist Heim gekehrt…unser kleiner tapferer Engel Chaja ist in Liebe gegangen…sie wurde getragen von Flügeln unserer aller Liebe, unseres Glaubens und Hoffnung…leider haben wir diesen Kampf verloren, aber Chaja ist nun von all den Leiden hier auf Erden erlöst…

Chaja, mein kleiner Engel, Du hast hier auf Erden Menschen näher zusammengebracht, Du hast uns gelehrt, dass man verzeihen kann…Du hast trotz all diesen schrecklichen Leids, das Du durch Menschenhand erfahren musstest, den Glauben an die Menschheit nicht verloren. Du hast uns trotz allem eine Chance gegeben, uns vertraut…Du hast uns soviel Kraft gegeben, Hoffnung und Mut zu kämpfen…

Danke, dass Du hier warst kleiner Engel, Du hast diese Welt um so vieles besser gemacht. Mein kleiner besonderer Schatz, ich habe so sehr gehofft……….bitte verzeih mir, dass wir Dich nicht retten konnten…Du wirst mir so unglaublich fehlen, ein Stück meines Herzens hast Du heute früh mitgenommen.
Dort wo Du jetzt bist, kannst Du endlich rennen, toben und spielen, sowieDu es immer verdient hast. Kein Leid, kein Hunger, kein Schmerz…
Ich habe Dir versprochen, dass Du nie wieder allein sein musst und das werde ich auch halten.
Ich werde Dich niemals vergessen, mein kleiner besonderer Engel!

Bitte behaltet Chaja in Euren Herzen…


* 06/2006 † 09.10.2012
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne.
Weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
Du alleine wirst Sterne haben, die lachen können.
(Antoine de Saint Exupery)


 

(Antoine de Saint Exupery)

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