Einfach nur Buddy


2008 haben wir uns entschieden, zu unserem bereits vorhandenen Hund, Landseer Hündin, noch einen Zweithund zu uns zu holen.

Dieser sollte aus dem Tierschutz sein. Wir haben lange, bei verschiedenen Tierschutz-Orgas, im Internet gesucht. Es sollte nach Möglichkeit ein Retriever, egal ob Golden oder Labbi, sein. Bei einer Orga haben wir dann den kleinen schwarzen Mann, Buddy, gesehen. Buddy war ist ein ehemaliger Zuchtrüde. Geb. 2004. Wir waren uns schnell einig, dass es dieser kleine Mann sein sollte.
Wir haben uns dann beworben und schnell eine positive Antwort erhalten. Im August 2008 sind wir dann mit unserer Hündin Holly zur Pflegestelle von Buddy gefahren. Da sich Buddy und Holly gleich verstanden haben, stand dem Einzug von Buddy nichts mehr im Weg.
Für die Pflegestelle fiel der Abschied von Buddy sehr schwer. Die Fahrt nach Hause verlief sehr gut. Der kleine Mann hat nur geschlafen.

Auch der erste Abend verlief sehr entspannt.

Am nächsten Tag konnten wir mit Buddy und Holly auch gleich spazieren gehen ohne größere Probleme. Wir mussten nur feststellen, dass Buddy nicht gern über Wiesen geht. Er ging wie ein Storch im Salat.

Am wohlsten hat sich Buddy aber im Haus gefühlt.

Wenn wir ihn in den Garten gelassen haben, fing Buddy immer gleich an "im Kreis" zu laufen. Er hatte einen bestimmten Weg den er immer wieder ging. Es war gar nicht so einfach, ihn da wieder raus zu bringen. Ich musste ihn regelrecht einfangen, an die Leine nehmen und auf der Terrasse ablegen, damit er wieder zur Ruhe kommt.

Das Problem konnten wir dann lösen, indem wir mit Buddy, immer an der Leine, durch den Garten gingen und ihm jeden Winkel zeigten. Nach gut einer Woche konnte Buddy dann ganz entspannt in den Garten, ohne Leine. Seinen "Kreislauf" hat er nicht wieder aufgenommen.

Weiter ist an Buddy aufgefallen, dass er es nicht mochte, dass man an ihm vorbei ging mit einem Gegenstand in der Hand (Teller, Tablett, etc.). Er ist dann zusammengezuckt als würde er etwas unangenehmes von oben erwarten.

Aber auch diese Angst konnten wir ihm nehmen.

Gesundheitlich schien der kleine Mann gut drauf zu sein, bis auf seine grünen Zähne. Bei der Kastration haben wir dann auch gleich den Zahnstein entfernen lassen. Dabei hat die TÄ dann festgestellt, dass ein Zahn gleich raus musste.

Weiter hatte Buddy leicht erhöhte Leberwerte. Aber das war auch kein Problem und schnell in den Griff zu bekommen. Ansonsten ist Buddy fit.

Heute ist Buddy, der sich leider im Nov. 2011 von Holly verabschieden musste, ein toller kleiner Familiehund. Buddy verträgt sich mit jedem anderen Hund. Sollte einer Stess machen, geht Buddy weg.

Auch Menschen gegenüber, wenn er sie kennt, ist Buddy sehr aufgeschlossen. Kennt er jemanden nicht, ist er zurückhaltend.

Damit Buddy nicht allein ist, haben wir uns wieder einen Landseer-Welpen dazu geholt. So ein Jungspund ist natürlich für Buddy manchmal anstrengend. Aber auch das klappt prima mit den Beiden.

Buddy tobt mit Anton ordentlich im Garten. Wenn es ihm zu viel wird, geht er halt ins Haus.

Abschließend ist noch zu sagen, dass wir diesen kleinen Kerl nicht mehr missen möchten. Wir haben wirklich Glück gehabt so einen tollen kleinen anhänglichen (verfressenen) Labbi zu bekommen.

Einfach nur Buddy


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